Von zerklüfteten Fjorden bis hin zu abgelegenen Inseln bietet Chile einzigartige Taucherlebnisse im Pazifik. Die Tauchgebiete rund um die Insel Chiloé, den Juan-Fernández-Archipel und die Osterinsel zeichnen sich durch Kelpwälder, vulkanische Formationen und eine vielfältige Unterwasserwelt aus. Taucher können Seelöwen, Riesentangfische, Pinguine und eine Fülle von Wirbellosen beobachten, während abenteuerlustige Entdecker Steilwandtauchgänge und Wracktauchgänge genießen. Die Abgeschiedenheit der Tauchgebiete sorgt für unberührte Bedingungen und geringe Besucherzahlen und macht Chile zu einem absoluten Muss für alle, die in Südamerika Kaltwassertauchen lieben.
Die meisten Taucher erreichen die Tauchgebiete Chiles über den internationalen Flughafen Santiago de Chile für die zentralen Regionen oder mit Regionalflügen nach Puerto Montt, Puerto Natales oder Punta Arenas für die südlichen Ziele. Von den Flughäfen aus bringen lokale Fähren, Boote oder Mietwagen die Taucher zur Insel Chiloé, nach Juan Fernández oder in die patagonischen Fjorde. Tauchzentren bieten geführte Ausflüge, Ausrüstungsverleih und Unterstützung für Ufer- und Bootstauchgänge an. Mit guter Planung verbindet das Tauchen in Chile spektakuläre Kaltwasser-Ökosysteme mit einer unkomplizierten Logistik für Taucher aller Erfahrungsstufen.