Umgeben von drei Meeren, bietet Frankreich unzählige Tauchmöglichkeiten. Das Land ist groß und die Tauchgebiete sind vielfältig. Nordfrankreich ist bekannt für seine Wracktauchgänge. Dort gibt es Hunderte von Wracks zu entdecken, insbesondere entlang des Strandes, an dem die Landung in der Normandie stattfand. Die Region ist leicht zugänglich, und viele Wracks können vom Ufer aus betaucht werden.
In Südfrankreich sollte man unbedingt die kleinen vorgelagerten Inseln oder die reizvollen Orte zwischen Nizza und Cannes besuchen. In diesen sauberen, klaren Gewässern sind Sichtweiten von bis zu 30 Metern keine Seltenheit.
Taucher sollten Korsika, eine Insel im französischen Mittelmeer, auf keinen Fall verpassen. Fantastische Korallen klammern sich an die Felswände der Canyons und wimmeln von attraktiven Fischen. Auch Schiffswracks sind hier zu finden, und es gibt sogar ein abgestürztes Flugzeug zu besichtigen.
Die Anreise zu französischen Tauchzielen ist über internationale Flughäfen wie Nizza, Marseille, Paris und Bastia auf Korsika unkompliziert. Die Mittelmeerküste ist bequem mit Zug oder Auto erreichbar, Korsika hingegen mit kurzen Flügen oder Fähren vom französischen und italienischen Festland aus. Entlang der Küstenregionen gibt es zahlreiche Tauchzentren, die Bootstauchgänge, Ufertauchgänge, Ausrüstungsverleih und Zertifizierungskurse anbieten. Dank exzellenter Infrastruktur und Verkehrsanbindung ist Frankreich ein äußerst gut erreichbares europäisches Tauchziel .