Das Tauchen in Kalifornien ist vielfältig und spektakulär, aber wenn ein Merkmal das Unterwassererlebnis des Bundesstaates prägt, dann sind es die hoch aufragenden Kelpwälder, die mit den ikonischen Redwood-Bäumen Kaliforniens konkurrieren.
Diese Meeresalge kann bis zu 20 Jahre alt werden, eine Länge von 45 Metern erreichen und täglich 60 Zentimeter wachsen. Kaum ein Tauchplatz ist vergleichbar mit dem Erlebnis, durch riesige Algenwedel abzutauchen, die sich vom Meeresboden bis zu einem üppigen Blätterdach an der Oberfläche erstrecken. Sonnenstrahlen fallen durch den Kelp, und das Meeresleben gedeiht in alle Richtungen.
In Nordkalifornien ruhen Seeotter an der Wasseroberfläche, leuchtend orangefarbene Garibaldis zeigen kaum Scheu und Fledermausrochen gleiten über sandigen Meeresgrund. Tauchen in Kalifornien bietet jedem Meeresliebhaber ein unvergessliches Erlebnis.
Tauchen in Kalifornien ist ganzjährig möglich, wobei die Wintermonate (Dezember bis Februar) kühler sind als die Sommermonate (Juni bis August). Die durchschnittlichen Wassertemperaturen erreichen im Sommer 20 °C, im Winter liegen sie zwischen 14 und 15 °C. Es empfiehlt sich, vorab bei einer lokalen Tauchbasis nachzufragen, welche Tauchplätze in Kalifornien während Ihres Besuchs zugänglich sind.
Mit einer großen Auswahl an Tauchplätzen bietet diese Region für Taucher aller Erfahrungsstufen das Richtige. Die Sichtweite unter Wasser beträgt üblicherweise 10–20 Meter.
Für Taucher, die sich für große Meerestiere wie Grauwale interessieren, markiert der Zeitraum von Dezember bis April deren Hauptwanderungszeit entlang der kalifornischen Küste.
Die Flughäfen SFO (San Francisco International) und LAX (Los Angeles International) wickeln den Großteil der internationalen Flüge nach Kalifornien ab. OAK (Oakland International), in der Nähe von San Francisco gelegen, ist oft eine günstigere Alternative.
Inlandsflüge nach Kalifornien werden von den Flughäfen BUR (Burbank), LGB (Long Beach), SNA (Orange County) und SAN (San Diego) bedient.
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