Von Wracks in der Ostsee bis hin zu Steinbrüchen im Landesinneren bietet Polen abenteuerlustigen Tauchern vielfältige Kaltwassererlebnisse. Die Ostseeküste bei Danzig und die Halbinsel Hel sind bekannt für ihre historischen Schiffswracks, die durch das kalte, salzarme Wasser konserviert wurden. Im Landesinneren bieten geflutete Steinbrüche, Seen und Übungsgebiete klares Süßwassertauchen mit versunkenen Wäldern, Plattformen und geologischen Formationen. Hier erwarten Sie Begegnungen mit Kabeljau, Flunder, Süßwasserfischen und beeindruckenden Wrackstrukturen. Dank der ausgeprägten technischen Tauchszene ist Polen ein ideales Tauchgebiet für Wracktauchen, Ausbildung und anspruchsvolle Kaltwassererkundungen.
Die beste Zeit zum Tauchen in Polen ist von Mai bis Oktober , wenn die Lufttemperaturen wärmer sind und die Küsten- und Binnentauchplätze am einfachsten zu erreichen sind. Die Sicht in der Ostsee ist oft im Spätsommer am besten, während Steinbrüche im Landesinneren ganzjährig gute Bedingungen bieten. Die Wassertemperaturen liegen zwischen 4 und 18 °C, weshalb Trockentauchanzüge üblich sind. Winter- und Eistauchen sind bei erfahrenen Tauchern beliebt. Eine gute Saisonplanung ist für sicheres Tauchen in Polen unerlässlich.