Das Tauchen in Simbabwe wird von den spektakulären Chinhoyi-Höhlen dominiert. Dabei handelt es sich um eine Gruppe von Höhlen in der Nähe der Stadt Chinhoyi in Simbabwe, die nach einem lokalen Häuptling benannt wurden, der sie als Zuflucht nutzte.
Tauchen in den Höhlen ist das ganze Jahr über fantastisch. Die Temperaturen liegen konstant bei 22/24 °C, und es gibt keine Sprungschicht. Auch die Sicht ist hervorragend; 50 Meter und mehr sind keine Seltenheit. Die Höhlen stehen unter dem Schutz von Nationalparks, daher ist das Tauchen dort nur mit einem in Simbabwe registrierten Tauchclub oder -zentrum erlaubt.
Die Hauptattraktion ist die Kalksteinhöhle, die durch einen Erdfall entstand. Dieser Einsturz führt zwanzig Meter tief hinab zur Oberfläche einer sehr tiefen Wasserhöhle. Dieses Becken wird Schlafbecken oder Chirorodzira (Becken der Gefallenen) genannt.