Wyoming ist zwar kein typisches Tauchziel, bietet aber einzigartige Taucherlebnisse in hochgelegenen Süßwasserseen und -staus. Beliebte Tauchplätze sind der Fremont Lake , der Boysen-Stausee und der Glendo-Stausee , wo Taucher klares, kaltes Wasser inmitten einer atemberaubenden Bergkulisse erkunden. Die Unterwasserwelt umfasst Forellen, Barsche und andere Süßwasserfische. Dank geringer Besucherzahlen und unberührter Natur ist Wyoming ideal für erfahrene Taucher, die abgelegene und landschaftlich reizvolle Tauchabenteuer im Landesinneren suchen.
Die beste Zeit zum Tauchen in Wyoming ist von Juni bis September , wenn die Seen eisfrei sind und die Oberflächentemperaturen 12–20 °C erreichen. Auch im Sommer bleibt das Wasser in tieferen Bereichen kalt, daher wird ein Kälteschutz – oft ein Trockentauchanzug – empfohlen. Die Sicht ist in der Regel im Hoch- bis Spätsommer am besten. Frühling und Herbst bringen kältere Bedingungen mit sich, während Tauchgänge im Winter aufgrund von Eis selten sind. Eine gute Vorbereitung ist für sicheres Tauchen in Wyoming unerlässlich, insbesondere in höheren Lagen.
Die Anreise zu den Tauchplätzen in Wyoming beginnt üblicherweise mit Flügen zum Flughafen Jackson Hole oder zu den Regionalflughäfen in Casper und Riverton. Von dort aus erreicht man Seen und Stauseen mit dem Auto, oft innerhalb von ein bis drei Stunden. Die Tauchinfrastruktur ist begrenzt, daher sollten Taucher ihre eigene Ausrüstung mitbringen oder sich mit regionalen Tauchbasen abstimmen. Aufgrund der abgelegenen Lage und der atemberaubenden Naturlandschaft eignet sich das Tauchen in Wyoming am besten für erfahrene und autarke Süßwassertaucher.