Der US-Bundesstaat Washington ist bekannt für seine Artenvielfalt in kalten Gewässern und bietet einige der besten Tauchplätze in gemäßigten Zonen Nordamerikas. Puget Sound und Salish Sea beherbergen imposante Steilwände, Kelpwälder, künstliche Riffe und historische Wracks. Taucher begegnen hier regelmäßig Pazifischen Riesenkraken, Wolfsaalen, Seelöwen, Nacktschnecken, Seeanemonen und dichten Fischschwärmen. Dank nährstoffreicher Gewässer und exzellentem Meeresschutz ist Washington ein Top-Reiseziel für erfahrene Kaltwassertaucher und Unterwasserfotografen.
Die beste Zeit zum Tauchen im US-Bundesstaat Washington erstreckt sich von April bis Oktober . In dieser Zeit sind die Wasseroberflächen ruhiger und die Planktonblüte bietet ideale Bedingungen für eine reiche Unterwasserwelt. Die Sicht ist oft im Spätsommer und Frühherbst am besten, während das Wasser im Winter zwar klarer, aber kälter ist. Die Wassertemperaturen liegen ganzjährig zwischen 7 und 12 °C, weshalb Trockentauchanzüge Standard sind. Sorgfältige Gezeitenplanung ist für sicheres Tauchen im Puget Sound unerlässlich.
Die Anreise zu den Tauchplätzen in Washington erfolgt üblicherweise über den internationalen Flughafen Seattle-Tacoma. Von Seattle aus sind beliebte Tauchgebiete wie Alki Beach, Redondo Beach, Hood Canal und der Edmonds Underwater Park bequem mit dem Auto oder der Fähre erreichbar. Lokale Tauchzentren bieten geführte Ufertauchgänge, Bootstauchgänge, Ausrüstungsverleih und Trockentauchanzug-Schulungen an. Dank der hervorragenden Infrastruktur und der aktiven Tauchgemeinschaft ist Tauchen im Bundesstaat Washington komfortabel und gut organisiert.